Planungsgespräch

Und schon wieder sind wir einen Mega-Schritt im Projekt „Klein(e)s Traumhaus“ weiter. Gestern, am 08.07.2014 hatten wir unser Architektengespräch. Aber alles der Reihe nach 🙂

Am Montag nach der Arbeit haben wir alle unsere Planungsunterlagen zusammen gepackt und sind zum Hotel „Schwiegerpapa“ gefahren. Auf dem Weg dorthin bekamen wir auch schon einen Anruf von unserem Architekten Herrn B. Es wurde abgestimmt wann wir uns am nächsten Tag am Grundstück treffen sollten.
Bei Schwiegerpapa angekommen, haben wir den Abend gemütlich mit Grillen und letzten Besprechungen unserer Planungen verbracht. Anschließend hat die Bauherrin zusammen mit ihrem Schwiegerpapa etwas Wein getrunken und schon fiel das Einschlafen gar nicht mehr so schwer 😉
Am Dienstag klingelte der Wecker bereits um 7:00. Doch die Bauherrin wurde schon 2 Mal in der Nacht zuvor wach, weil sie dachte, sie hätte den Wecker überhört 😀
Ich stand also auf, nahm eine Dusche, zog mich an und habe alle 5 Minuten versucht den Bauherrn aus dem Bett zu jagen. Wir erwarteten zwischen 8:00 und 8:30 einen Anruf vom Herrn B. Um 7:40 ging ich in die Küche und trank gemütlich einen Kaffee. Um 7:50 klingelte das Handy vom Bauherren und erwischte ihn unter der Dusche: Herr B. kündigte an, dass er recht gut von Frankenberg durchgekommen ist und bereits in 30 Minuten am Grundstück sein wird!! So schnell hat sich der Bauherr schon lange nicht mehr angezogen 😀
Noch ein paar Gummistiefel und großen Regenschirm geschnappt und schon fuhren wir nach Hargesheim. Eine Viertelstunde später waren wir fast zeitgleich mit unserem Architekten am Grundstück.
Herr B. hat sich, wie erwartet, als ein sehr netter, freundlicher, unkomplizierter und kompetenter Architekt herausgestellt. Uns wurde bestätigt, dass wir ein relativ ebenes Grundstück haben, welches allerdings scheinbar einen lehmigen Boden hat: bei Dauerregen schwanden die Pfützen leider nicht.
Anschließend wurden am Grundstück netterweise von Herrn B. (zusammen mit dem Bauherren) die Höhen vermessen, während die Bauherrin ganz stoisch das Sendeteil vom Messgerät mit einem Regenschirm vom Regen schützte 🙂
Zwanzig Minuten später waren wir schon wieder auf dem Weg zum Schwiegerpapa, wo wir den restlichen Planungstag verbringen wollten.
Als erstes wurden uns von Herrn B. einige Begriffe erklärt und auch das weitere Vorgehen erläutert. Alles Rückfragen der unermüdlichen Bauherrin wurden einwandfrei und ausführlich geklärt. Dann gings los mit der eigentlichen Planung.
Angefangen haben wir mit dem Platzieren des Hauses auf dem Grundstück unter der Berücksichtigung der zukünftigen Garage bzw. eines weiteren Stellplatzes. Dies war relativ schnell erledigt: viel Spielraum blieb da bei 17,5 m Grundstücksbreite eh nicht.
Dann gings weiter mit dem EG. Dort wurden einige Planungen der Bauherren eingesetzt, einige aber auch leider verworfen. Das war natürlich zu erwarten, denn ein Architekt hat ein besseres Auge für das Räumliche und kann auf viele Sachen aufmerksam machen, die einem sonst nicht auffallen würden. Auch wenn einige Änderungen die Bauherrin hart getroffen haben, wurden neue Vorschläge dankbar angenommen und umgesetzt :D.
Anschließend gingen wir die Türen- und Fensterplanungen durch, da hat man immer relativ schnell zu dritt ein Kompromiss finden können, zwischen optisch stimmig und effizient.
Vor der Planung im OG hatte ich schon Bammel. Leider haben wir befürchtet, dass unsere bisherige Badplanung SO nicht gehen wird. Dies hat sich auch bewahrheitet, allerdings haben wir dieses Problem mit einer Kniestockerhöhung auf 1,60 m schnell aus der Welt schaffen können 🙂 Diese Änderung schwirrte uns schon sehr lange im Kopf, damit hat man nämlich viel mehr Raum auch in anderen Zimmern.
Somit wurde unsere OG-Planung übernommen. Auch Fenster wurden relativ schnell und stressfrei an den neuen Kniestock angepasst.
Keller: geplant musste dort eigentlich lediglich die Anordnung der Schacht-Fenster (wegen der Terasse) und die Position der Heizung und der eventuell notwendigen Hebeanlage fürs Abwasser. Alles lief wie am Schnürchen.
Nach einem ruhigen und lockeren Mittagessen sind wir noch einige allgemeine Fragen von uns durchgegangen. Hier hat Herr B. uns ausführlich beraten und was er nicht wusste (weil es nicht seinen Bereich betraf), hat er angeboten für uns zu klären. Sehr schöne Einstellung, FingerHaus: alle Aufgaben und Probleme werden den Bauherren sofort abgenommen! So gefällt es uns 😀
Als Abschluss haben wir noch das Protokoll besprochen und unterschrieben.
Ein Blick auf die Uhr: es sind 6,5 Stunden seit dem Treffen am Grundstück vergangen!!! Es ist ein Wahnsinn wie schnell die Zeit verflog! Es war ein wunderschöner Tag und eine top Beratung! Nun warten wir auf unser Planungsprotokoll und die Grundrissbilder, damit ich hier etwas reinstellen kann 🙂 hoffentlich fällt uns in der Zwischenzeit nichts mehr Neues ein…

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