Und es geht weiter!

Es gefällt uns bis jetzt sehr gut wie schnell alles voran geht: am Mittwoch und Donnerstag wurden die Fußbodenheizkreise gelegt. Die Jungs haben echt flott geschafft, die haben wir nur morgens und abends kurz gesehen. Das sieht aber wirklich kunstvoll aus 🙂

Sehr schick!
Sehr schick!

Am Freitag dachten wir, wenn wir kurz ausschlafen (der Bauherr hatte auch mal frei), dann können wir immer noch kurz zur Baustelle fahren und den Estrichlegern bei der Arbeit zusehen. Um 10:15 waren wir da. Die Estrichfirma hat gerade zusammengepackt! Sie waren schon fertig!! Es ist der Wahnsinn!!! Es hieß wir dürfen dann am Montag-Dienstag erst rein.

Estrich
Estrich

Am Nachmittag waren wir zufällig wieder in der Nähe von unserer Baustelle: NATÜRLICH fuhren wir nochmals vorbei 😉
Wir wollten noch ein Bild von der glatten Oberfläche machen. Wir machten die Tür auf und sahen, dass im Wohn-/Esszimmer von der OG-Decke Wasser tropfte!!

Tropf-"Krater" auf dem Boden
Tropf-„Krater“ auf dem Boden

Panisch, wie wir nun mal sind 😀 machten wir davon auch ein Bild und schickten das mit einer entsprechenden Frage – obs ok wäre??? – an unseren Bauleiter. Dieser meldete sich einige Zeit später bei uns und teilte uns mit, dass so etwas ab und an vorkommt, wenn die Fußbodenheizungs-Folie nicht ganz dicht abgeklebt wurde. Die entsprechenden Rigipsplatten werden anschließend abgemacht, die Dämmung wird kontrolliert und alles, was ausgetauscht werden sollte, ausgetauscht wird. Das genügt uns vorerst, wir werden sehen wie es weiter läuft 🙂

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Unsere Erfahrung mit der Elektrofirma Schilling

Wie bereits erwähnt hatten wir einige Probleme mit den Elektrikern vor Ort. Am besten wir führen gleich einige Beispiele an:

Da in unseren Ausführungsplänen z.B. vermerkt war, dass die Positionen der LED-Auslässe an der Treppe direkt mit den Elektrikern vor Ort besprochen werden sollte, sind wir gleich zu Anfang hin. Als Antwort auf unsere Anfrage kam „hmmm… ja… das sehen wir dann später, wir müssen hier erstmal gucken! Hier bei Ihnen im Haus muss so viel gemacht werden… keine Ahnung wie wir das schaffen sollen, uns fehlen sogar Kabel!“… joa… das will man als Bauherr natürlich unbedingt hören^^ Da waren wir auch heilfroh, dass wir keine Extradosen oder ähnliches vor Ort setzen lassen wollten, sondern lediglich strikt  die Ausführungspläne ausgeführt werden mussten.

Leider war auch das scheinbar schon zu viel  -.-

Der Ausführungsplan wurde teilweise ignoriert… (Beispiel: es steht schwarz auf weiß ausgeschrieben, dass die Steckdosenhöhe statt dem Standard anders sein soll: Steckdose kommt in die Standardhöhe! Oder die Schalter sollen nebeneinander ausgeführt werden: die werden untereinander ausgeschnitten! Auf unsere Bemerkung, dass das ja anders gewollt war, kommt dann „ja, aber sieht doch total blöd aus! Wir führen das immer so aus!“) Sorry… wir als Bauherren hatten ca. ein Jahr Zeit uns über die Stecker etc. Gedanken zu machen… und wenn schon so etwas extra vermerkt wird, dann werden wir uns auch was dabei gedacht haben 😉 Und als wir dann darauf bestanden haben die Schalter nebeneinander zu bekommen, hieß es, die werden nun nicht mehr mitten in der Wand montiert, sondern halt versetzt, weil’s ja anders nicht mehr geht (die Löcher sind ja schon gebohrt). Zum Glück hat der Bauherr vorgeschlagen dann halt die Höhe etwas zu verändern. So haben wir nun unsere Schalter nebeneinander. Das Schlimme waren eigentlich auch nicht diese Fehler: wir sind alle Menschen, so etwas passiert… sondern die Art und Weise wie es angenommen (bzw. nicht angenommen wurde!). Es wurde zu jeder UNSEREN Entscheidung ein Einwand eingebracht und unser Wunsch dann mit rollenden Augen genervt umgesetzt… Dabei (ich wiederhole  mich) waren es keine Extrawürste, sondern lediglich der Plan musste umgesetzt werden!

Das Gleiche: Deckenleuchten bei Wohnen/Essen: auch diese Positionen wurden im Ausführungsplan eingezeichnet. Leider standen keine Messeinheiten daneben, man sah aber deutlich, dass die beiden nicht auf einer Linie liegen. Als das Kabel natürlich schon aus der verschlossenen Decke im Essbereich an falscher Stelle runterbaumelte, ist‘s uns aufgefallen. Da hieß es von Schilling: „Ja, wir haben gesehen, dass es nicht so im Plan platziert war, wir dachten aber es ist einfach so ungenau eingezeichnet!“… hierzu eine Bemerkung… wir waren den ganzen Tag vor Ort, draußen am Grundstück, das wusste die Firma… wie wär’s, wenn sie…hmmm… ein ganz gewagter Vorschlag: UNS FRAGEN würden… Und statt schließlich  zu sagen „Ok, haben wir falsch gesehen, kein Ding, machen wir richtig“ wurde natürlich die Schnute gezogen… auf die Bemusterer die Schuld geschoben, sowas müsste doch metrisch vermerkt werden und und und… kurzum: es war ein langer Kampf… ich hatte ständig Angst wieder etwas Neues zu finden, was die halbherzig falsch gemacht haben.

Hier schreibe ich ständig „sie“ und „Firma Schilling“, aber so ganz stimmt es nicht. Es waren 2-4 Kollegen vor Ort aber das oben Beschriebene traf immer nur auf einen zu. Ich will damit die anderen Mitarbeiter etwas in Schutz nehmen, sie waren nett und haben keine Anstalten gemacht uns etwas zu fragen bzw. bei Einwänden unsererseits gleich gemacht, statt unnötig zu diskutieren.

Der erwähnte Mitarbeiter der Firma Schilling sollte sich wirklich überlegen, ob er in einem Dienstleistungsunternehmen richtig aufgehoben ist. Wir sind der Meinung, das ist er nicht! Außerdem sollte er immer bedenken, dass die Wände in so einem frischgestellten Haus nicht wirklich schalldicht sind… da sollte man vielleicht nicht unbedingt über die Bauherren ablästern…

Auch die TV-Kabel wurden leider nicht vollständig gezogen: sie liegen nun auf dem Spitzdach und müssen von uns an den Mast bzw. auch rausgelegt werden.  Da haben wir zwar nachgefragt, doch das wollte uns keiner von den Elektrikern machen und da das nicht sooo genau in der Bemusterung vermerkt war, haben wir nicht darauf bestanden. Wir waren froh, wenn das Vereinbarte erledigt wurde.

Bis heute fehlt uns (trotz der Absprache, dass das am Mittwoch, den 29.4. gemacht wird) unsere Kabeldurchführung nach draußen. Dies werden wir aber sicherlich noch bekommen, da das zum Glück bereits im Ausführungsplan vermerkt wurde.

Auch hat die Firma Lorenz (Heizung und Sanitär), die bereits vor Ort sind, vermerkt, dass die Elektriker nun ihre Geräte etc. bereits abgeholt haben, den Müll allerdings im Haus ließen: das ist keine feine Art!

Alles in einem, wenn wir der Firma Schilling eine Bewertung abgeben müssten: Leistung  3-4, Kundenfreundlichkeit 4-6 (die 4 auch nur wegen der paar netten Kollegen).

Es war ein Kampf, der leider noch später bei der Keller-Elektroinstallation weiter gehen wird…

 

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UPDATE:

Mittlerweile haben wir unseren Bauleiter über unsere Erlebnisse mit der Elektrofirma berichtet. Dieser war sehr verwundert, da die Firma Schilling bereits seit 40 Jahren mit FH zusammenarbeitet. Er hat unser Anliegen einfach an die Geschäftsleitung der Firma Schilling weitergeleitet. Das hat Wirkung gezeigt: wir bekommen nun bis zum Ende der Bauzeit einen anderen Trupp gestellt. Das hat uns sehr gefreut, denn wir vermuten leider auch, dass wir lediglich ein schwarzes Schaaf erwischt hatten. Der Geschäftsleiter war auch definitiv „not amused“… verständlich… solch ein Benehmen sollte ein ernstes Unternehmen nicht dulden müssen.

Hier sagen wir nochmals Danke an unseren Bauleiter Herrn M. und auch an die Geschäftsleitung der Firma Schilling!

Ausgeschlafen :D

Erster (und letzter) Stelltag: Mittwoch

Um 2:30 wurde die Bauherrin wach… ein Gedanke nach dem anderen schlichen in den Kopf und schon war an den Schlaf nicht mehr zu denken. Gegen 4 Uhr konnte ich auch nicht mehr liegen bleiben und habe produktiv  etwas Papierkram erledigt, bis der Bauherr gegen 4:30 auch auf den Beinen war. Bereits um 5:30 waren wir dann an der Baustelle, damit wir etwas vorbereiten konnten: Kaffee, Zeltaufbau, Bierzeltgarnitur aufstellen, Kamera einstellen…

Gegen 6:10 kam der Stelltrupp, alle munter und fröhlich. Man hat sich vorgestellt, 1-2 Sätze gewechselt und schon da hat man gemerkt, dass die Chemie stimmt 🙂

Gegen 11 Uhr stand das EG. Das Wetter war top, Stimmung wunderbar. So war auch gegen 14 Uhr das OG, samt Giebelseiten fertig. Es wurde zu Mittag gegessen, etwas gequatscht und schon ging‘s weiter… bloß keine Zeit verlieren!

Um 16:30 musste die Bauherrin weg, doch da war das Dachgerüst schon drauf!

Um 19:30 waren auch alle Dachziegel drauf, sodass gegen 20:30 der Bautrupp vorerst Feierabend machte und bestimmt hundemüde ins Hotel fuhr.

Gegen 21:30 kam auch der Bauherr heim… so müde, als hätte er das Haus eigenhändig gestellt 😀

Es war eine super Geschwindigkeit, die Qualität stimmt (für uns Laien zumindest) auch und auch zwischenmenschlich hat’s wunderbar funktioniert.

Donnerstag 

Heute kam die Elektrofirma Schilling. Sie sollten bis spätestens Montag die Elektroinstallation abschließen und der FingerHaus-Trupp parallel die entsprechenden Wände und Decken schließen.

Nach einer Weile hat man uns als Bauherren identifiziert (war auch ganz schwer, unsere roten Bauherren-Pullis waren anscheinend nicht auffällig genug 😀 ) und sich vorgestellt.  Irgendwie merkte man da leider gleich am Anfang, dass die Chemie nicht unbedingt stimmen wird 😀 Aber dazu schreiben wir einen zusätzlichen Beitrag, sonst wird’s hier zu voll.

Ansonsten verlief der zweite Stelltag ganz ok. Wir waren eher etwas mehr mit den Vorbereitungen fürs Richtfest beschäftigt. Da wir eigentlich damit gerechnet hatten, dass das Haus 2 Tage lang gestellt wird, haben wir bereits die Nachbarn teilweise schon eine Woche zuvor für Donnerstag eingeladen. Genauso unsere Freunde und Kollegen. Leider konnten die Eltern der Bauherrin nicht vorbei kommen, da die Entfernung unter der Woche das nicht zuließ aber dafür bekommen sie nun am kommenden Wochenende eine ausführliche Führung im bereits (fast) fertigen Haus 😀

Es kamen ganz viele Leute, was uns sehr gefreut hat! Es war schönes Wetter. Wir haben gegrillt, es wurden 72 Brötchen vertilgt!!! (ich finde die Zahl so unglaublich, weil wir damit nicht gerechnet hatten und zwei Mal Nachschub im nahegelegenen Rewe holen mussten 😀 ) Es war sehr schön die meisten unserer Nachbarn kennen zu lernen und den Leuten ganz stolz unser Häuschen zeigen zu können 🙂

Spät abends haben wir dann noch aufgeräumt und waren gegen halb 11 daheim.

Freitag 

Am Freitag war dann die Elektrofirma und auch der Stelltrup von Fingerhaus nur noch bis 11-12 Uhr da, weil sie noch eine weite Fahrstrecke vor sich hatten. Da waren wir eigentlich auch ganz froh drum, auch wir haben uns auf ein Wochenende gefreut 🙂

Montag 

Nach einem erholsamen Wochenende ging’s am Montag natürlich weiter. Die Elektrofirma war scheinbar etwas gestresst, weil die FingerHaus-Leute auch voran kommen wollte. Deshalb kamen von Schilling auch statt wie vorher 2 nun 4 Elektriker zur Baustelle. Dies verkomplizierte unsere Mittagsessenplanung etwas, da Chili con Carne bereits am Vorabend gekocht wurde… wir haben nur gehofft, dass es für alle reicht =/

Ich würde sagen, es war gerade ausreichend, doch übrig blieben nur die Anstandsreste. Da hatte die Bauherrin ganz lange schlechtes Gewissen. Ändern konnten wir’s aber leider nicht mehr.

Im Laufe des Vormittages kam auch wieder unser Bauleiter vorbei. Das fanden wir sehr löblich, das gibt uns als Bauherren doch das Gefühl, dass ein Profi die Arbeiten überwacht. Weiter so, Herr M.!

Außerdem kamen unerwarteter Weise schon die Mitarbeiter der Heizungsfirma Lorenz zur Baustelle. Sie waren zwar erst für Dienstag angemeldet, haben aber gehofft, bereits montags anfangen zu dürfen. Das sehen wir natürlich gern, wenn alles so schnell gehen soll 😀

Leider konnten die Lorenz-Leute lediglich ihre Geräte und Materialien im Haus ablegen. Sonst war leider kein Platz mehr für sie da.

Nachmittags waren die Elektriker soweit fertig und haben nur noch auf einen Mitarbeiter gewartet, der sie und auch ihre Geräte etc. abholen kann. Der Fingerhaus-Trupp hat sich im Laufe des Nachmittags ebenfalls verabschiedet und fuhr bereits zur nächsten Baustelle! Danke euch, Jungs!

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag 

Diese vier Tage hat die Firma Lorenz fleißig an unserer Heizung, Lüftung und Wasserrohren rumgeschraubt. Unglaublich wie viele Leitungen dort gelegt werden mussten! Anschließend konnten wir noch alles für die Zukunft dokumentieren. Dabei ist uns eine relativ große Macke aufgefallen… Der Stromkasten lässt sich nicht komplett öffnen, weil die Lüftungsrohre im Weg sind. Mal sehen wie sich das Problem noch beheben lässt.

Am Freitag (Feiertag) kamen die Eltern der Bauherrin vorbei und haben endlich das Häuschen begutachtet. Auch sie waren überzeugt: klein aber fein 🙂 Das Haus hat die perfekte Größe für uns. Klar, man würde vielleicht an der einen oder anderen Ecke etwas mehr Platz haben, die Kosten wären dafür allerdings nicht mit dem Platzgewinn gerechtfertigt. Außerdem muss man später nicht ganz so viel putzen 😀

Am Samstag konnten wir dann noch unser Apfelbäumchen pflanzen. Das haben wir zum Richtfest von unseren Freunden geschenkt bekommen 🙂 Danke euch! Und auch danke euch allen anderen: Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen… wir haben eigentlich überhaupt nicht mit Geschenken gerechnet und freuten uns natürlich umso mehr über solche Aufmerksamkeiten!!

Am Montag kommt nun eine neue Firma und verlegt die Fußbodenkreise. Am Dienstag folgt dann der Estrich und dann heißt’s vorerst Schicht im Schacht. Bis zum Wochenende mindestens dürfen wir den Boden nicht betreten, danach folgt die Trocknungs- und Lüftungsphase.

Es bleibt spannend!